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Welche Fliegenschnur soll ich wählen?

Wie wählt man die richtige Fliegenschnur aus?

Die Schnur ist eines der wichtigsten Elemente beim Fliegenfischen. Im Gegensatz zu anderen Techniken ist es nicht das Gewicht des Köders, das die Leine antreibt, sondern das der Schnur. Eine gut gewählte Schnur erleichtert das Werfen, verbessert die Präzision und macht das Angeln angenehmer.

Die Schnurklasse der Rute beachten

Jede Fliegenrute ist für eine bestimmte Schnurklasse ausgelegt. Eine Rute der Schnurklasse 4/5 sollte mit einer entsprechenden Schnur verwendet werden. Eine zu leichte Schnur lädt die Rute nicht richtig auf. Eine zu schwere Schnur kann das Werfen weniger präzise machen und den Blank ermüden.

Die Schnurklasse ist daher das erste Kriterium, das vor dem Kauf überprüft werden sollte.

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WF- oder DT-Schnur: Was ist der Unterschied?

Die WF-Schnur, oder Weight Forward, konzentriert mehr Gewicht nach vorne. Sie erleichtert das Werfen, ermöglicht es, leichter Weite zu erzielen und ist sehr gut für Anfänger geeignet.

Die DT-Schnur, oder Double Taper, hat ein progressiveres Profil. Sie wird für feines Angeln, delikate Präsentationen und kurze bis mittlere Distanzen geschätzt.

Für den Anfang ist eine schwimmende WF-Schnur in der Regel die einfachste und vielseitigste Wahl.

Schwimmende, intermediate oder sinkende Schnur?

Die schwimmende Schnur ist die vielseitigste. Sie eignet sich für das Trockenfliegenfischen, leichte Nymphen, Nassfliegen und viele Flusssituationen.

Die Intermediate-Schnur sinkt langsam unter die Oberfläche. Sie ist nützlich im Reservoir, im See oder für bestimmte Streamer-Angelarten.

Die sinkende Schnur ermöglicht das Angeln in größerer Tiefe. Sie ist interessant, wenn sich die Fische nahe am Grund aufhalten oder wenn Streamer unter der Oberfläche geführt werden müssen.

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Welche Schnur für das Trockenfliegenfischen?

Beim Trockenfliegenfischen stehen Diskretion und die Qualität des Auftreffens im Vordergrund. Eine schwimmende Schnur ist unerlässlich. Eine WF-Schnur ist für die meisten Angler sehr gut geeignet, während eine DT-Schnur für feines Angeln auf kurze Distanz interessant sein kann.

Welche Schnur für das Nymphenfischen?

Beim Nymphenfischen spielt die Schnur eine andere Rolle. Angler suchen oft nach dünnen, diskreten und sehr empfindlichen Montagen. Das Vorfach wird dann zu einem zentralen Element der Präsentation.

Anleitung lesen: Nymphenfischen, welche Ausrüstung wählen?

Welche Schnur für den Streamer?

Für den Streamer müssen oft voluminösere Fliegen geworfen werden. Eine stärkere WF-Schnur, manchmal eine Intermediate- oder sinkende Schnur, ist besser geeignet. Im Reservoir, in großen Flüssen oder beim Angeln auf Raubfische wird die Wahl der Schnurdichte wichtig.

Anleitung lesen: Streamerfischen, welche Ausrüstung wählen?

Backing und Vorfach nicht vergessen

Die Schnur funktioniert nicht allein. Sie muss mit Backing auf der Rollenseite und einem Vorfach auf der Fliegenseite montiert werden. Das Backing dient als Reserve während des Drills. Das Vorfach sorgt für Diskretion und die Präsentation der Fliege.

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FAQ: Fliegenschnur auswählen

Welche Schnur für den Anfang wählen?

Eine schwimmende WF-Schnur ist in der Regel die beste Wahl für den Anfang.

Kann man eine andere Schnur als die auf der Rute angegebene verwenden?

Es ist ratsam, die auf der Rute angegebene Klasse einzuhalten, um ein gutes Gleichgewicht beim Werfen zu gewährleisten.

Welche Schnur zum Angeln im Reservoir wählen?

Eine schwimmende Schnur kann ausreichen, aber eine Intermediate- oder sinkende Schnur kann je nach Tiefe und Aktivität der Fische nützlich sein.

Um Ihre Schnur richtig auszuwählen, beachten Sie zunächst die Klasse Ihrer Rute und passen Sie dann das Profil und die Dichte an Ihre Angeltechnik an.

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